Antwort unseres Kreisvorsitzenden Thomas Lutz auf den offenen Brief von Herrn Yüksel im Pfalz-Express

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Sehr geehrter Herr Yüksel,

vielen Dank für Ihren offenen Brief vom 18.11.2014, von dem ich am 20.11.2014 im Pfalz-Express Kenntnis erhalten habe. Sie bringen in diesem Brief Ihre Bedenken in Bezug auf die Aussage von Herrn Roth auf dem Landesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) am 8.11.2014 zum Ausdruck.

Diese Bedenken nehme ich zur Kenntnis und respektiere sie.

Leider erschließt sich mir nicht der von Ihnen hergestellte Bezug zum 25-jährigen Fall der Mauer am 9.11.2014 und der Aussage von Herrn Roth zum Islam am Tag zuvor.

Die Teilung unseres Landes resultierte aus der Niederlage Deutschlands im 2. Weltkrieg. Auf Grund der Abwanderung von u.a. qualifizierten Arbeitskräften in den Westen entschloss sich die Regierung der DDR am 13.8.1961 eine Mauer zur Eindämmung dieser Wanderungsbewegung in den Westen zu bauen – von der DDR-Führung offiziell als „Antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet.

Die menschlichen Schicksale und der Verlust der Freiheit, die durch diese Teilung zementiert wurden, haben sich tief in das Bewusstsein der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg eingebrannt. Der Wunsch nach Einigkeit, Recht und Freiheit des deutschen Volkes wurde durch diesen Tag zum wiederholten Mal durch totalitäre/ faschistische Mächte zerstört.

Gerade als Pfälzer haben wir im Gedenken an das durch die Aufklärung entstandene Hambacher Fest von 1832, bei dem diese Werte von Einigkeit, Recht und Freiheit zentraler Beweggrund für die Menschen war, eine tiefe Verpflichtung, diese Werte zu verteidigen. Symbolisiert wird dies noch heute durch unsere Nationalflagge (Schwarz-Rot-Gold) welche ihre Ursprünge in der Studentenbewegung zur Zeit des Hambacher Festes hat und bereits dort präsent war.

Aus diesen Gründen war der friedliche Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands für viele Deutsche die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Ja, für Viele kam diese einem Wunder gleich.

Leider müssen wir feststellen, dass in den letzten Jahren wieder Tendenzen in unserem wiedervereinigten Land zu erkennen sind, die diese hart erkämpften Werte des deutschen Volkes gefährden.

Es ist bei vielen Bürgern in unserem Land ein Gefühl aufgekommen, dass u.a. auch ein Teil der Menschen, die sich auf den Islam berufen, zu einer Gefahr für diese Werte werden könnten – oder schon sind.

So wie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die Deutschen mit ansehen mussten – einige sahen die Gefahr bereits heraufziehen – wie sich faschistoide und totalitäre Strömungen einer zuerst kleinen Minderheit aufgrund mangelnden Widerstandes breit machen konnten, was schlussendlich zur größten Katastrophe in der Geschichte Deutschlands führte.

Daraus erwuchs die Verpflichtung: „Wehret den Anfängen!“

Mit diesen Erfahrungen und der Verpflichtung, welche sich tief in das nationale Bewusstsein der Deutschen verankert haben, stellt sich für viele Bürger heute die Frage: Ist der Islam eine Bedrohung für die oben genannten Werte unseres Landes?

Muss man damit rechnen, dass eine stetig zunehmende Zahl von Islamisten, Dschihadisten, Salafisten etc. durch die Duldung einer schweigenden Mehrheit von Menschen islamischen Glaubens eine Gefahr für Einigkeit, Recht und Freiheit unseres Landes darstellen?

Diese Befürchtungen konnten leider bis zum heutigen Tag nicht ausgeräumt werden.

Im Gegenteil, sie wachsen stetig aufgrund der aktuellen Ereignisse in Deutschland und der Welt.

Wir, der Vorstand und die Mitglieder des Kreisverbandes Germersheim der AfD, wünschen uns deshalb, dass viel mehr Muslime gegen diese Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen entschieden und unmissverständlich Stellung beziehen.

Ein Blick in die Kommentare zu ihrem offenen Brief im Pfalz-Express unterstreicht leider die oben genannten Ängste, welche wir ernst nehmen müssen:

http://www.pfalz-express.de/kreis-germersheim-migrationsbeiratsvorsitzender-ziya-yuksel-schreibt-afd-vorsitzenden/>

Der Vorstand des Kreisverbandes Germersheim teilt die pauschalisierenden Aussagen von Herrn Roth nicht, da diese dazu geeignet sein können, alle Muslime zu stigmatisieren.

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand entsprechende parteiinterne Maßnahmen eingeleitet.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Lutz
Vorsitzender des Kreisverbandes Germersheim der AfD

Windparks – ein Scherbenhaufen

Und in den geplanten Monster-Windparks Gollenberg / Spiegelberg im notorischen Schwachwindgebiet Südpfalz wird das Desaster noch grösser werden …

Lesen Sie den Artikel in FAZ Online, 23.11.2014, von Winand von Petersdorff:

Neue Auswertung – Ein Fünftel der Windparks zahlt keine Rendite

Der Wind hat viel weniger geweht, als versprochen: Hunderttausende Anleger sind mit zu hohen Prognosen zu Investitionen in Windparks bewogen worden. Viele können froh sein, wenn sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen …

Der 3. Landesparteitag der Alternative für Deutschland RLP

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Ein erfolgreicher Landesparteitag in Kruft/ Landkreis Mayen-Koblenz liegt hinter den Teilnehmern aus unserem Kreisverband Germersheim! Wir waren im „Norden“ von Rheinland-Pfalz mit 11 Mitgliedern gut vertreten und begrüßten dort auch zahlreiche Bekannte aus unseren befreundeten Kreisverbänden.

Wer das Treffen am 8. und 9. November 2014 vor Ort verfolgt hat, konnte sich von der hohen Professionalität, der sachlichen und zielgerichteten Diskussionskultur und einer effizienten Parteiarbeit der rund 170 anwesenden AfD-Mitglieder überzeugen.

Der Europaabgeordnete der AfD, Bernd Kölmel aus Baden-Württemberg leitete souverän – und nicht ohne Humor – den Ablauf; an dieser Stelle besonders hervorzuheben sind auch die ausgezeichneten Gastreden der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry und Konrad Adam, dessen Ansprache auf´s Beste das Selbstverständnis unserer Partei ausdrückte – und der nicht wenigen Mitgliedern aus der Seele sprach.

Mit Matthias Joa, unserem Schriftführer, hat der Kreisverband Germersheim auf Anhieb einen der drei Vertreter im Konvent der Alternative für Deutschland stellen können. Auch für den Bundesparteitag dürfen wir Delegierte aus unseren Reihen entsenden.

Ein Teil der geladenen Presse „betrachtete“ (zumindest stundenweise und gut sichtbar mehr oder minder aufmerksam) den Landesparteitag und erwartungsgemäß tendentiös fallen auch erste Artikel aus. Angesichts der sattsam bekannten Vorgaben aus den Redaktionen ist diese Art der „Berichterstattung“ für uns allerdings nichts Neues; daher werden an dieser Stelle weitere Berichte folgen, um allen interessierten Lesern ein breiteres – und vor allem objektives Meinungsbild zu ermöglichen!

Kreisversammlung – alter Vorstand bestätigt – 2 neue Beisitzer gewählt

Am 31. Oktober fand in Knittelslheim die jährliche Kreisversammlung statt. 23 Mitglieder folgten der Einladung und nahmen an der Versammlung teil.

Der Bericht des 1. Vorsitzenden und der Rechnungsprüfer führte zur einstimmigen Entlastung des gesamtes bisherigen Vorstandes.

Der alte Vorstand stellte sich wegen der Verdopplung der Mitgliederzahl auf 47 Mitglieder und 1 Förderer neu zur Wahl und wurde in allen Wahlgängen einstimmig wiedergewählt:

– Herr Thomas Lutz, 1. Vorsitzender
– Herr Martin Reichert, stv. Vorsitzender
– Herr Franz Roth, stv. Vorsitzender
– Herr Rim Gein, Schatzmeister
– Herr Matthias Joa, Schriftführer
– Herr Michael Faber, Beisitzer

Zusätzlich wurden als neue Beisitzer Herr Andreas Müller aus Germersheim und Herr Gerd Unterforsthuber aus Rheinzabern gewählt.

Als Rechnungsprüfer wurden Herr Daniel Baumann aus Jockgrim (Wiederwahl) und Herr Theodor Nist aus Germersheim gewählt.

Herr Jürgen Linn, Kreisvorsitzender des Kreisverbands Donnersbergkreis, und Herr Georg Schmalz, Kreisvorsitzender des Stadtverbands Landau, leiteten als Versammlungsleiter und Protokollführer souverän durch die erfolgreiche Versammlung.