AfD-Erfolg – Leiterinnenkonferenz für kommunale Tagesstätten wird an allen sie betreffenden Sitzungen des Jugendhilfeausschusses beteiligt

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Andreas AfD_ccDr. Heiko Wildberg, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag und Andreas Müller, AfD-Mitglied im Jugendhilfeausschuss: Die Initiative der AfD im Jugendhilfeausschuss führte zu einem Teilerfolg. Die Leiterinnenkonferenz für kommunale Tagesstätten erhält zwar keinen festen Sitz im Jugendhilfeausschuss, wird aber nun wenigstens an allen sie betreffenden Sitzungen des Ausschusses beteiligt.

AfD beantragt beratenden Sitz für Vertreter der kommunalen Tagesstätten im Jugendhilfeausschuss – Kompetenz des Fachpersonals muss genutzt werden
Die Alternative für Deutschland im Kreisverband Germersheim wird in der nächsten Kreistagssitzung beantragen, für die Leiterinnenkonferenz der kommunalen Leitungen der Kindertagesstätten im Landkreis einen beratenden Sitz im Jugendehilfeausschuss einzurichten, so Dr. Heiko Wildberg, Vorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion. Die Satzung für das Jugendamt ist entsprechend zu ändern.
Die Kompetenz der Mitarbeiter vor Ort darf nicht ungenutzt bleiben. Durch diesen Schritt können die entsprechenden Ausschussmitglieder unmittelbar durch das Fachpersonal der Einrichtungen informiert werden. Die unbefriedigenden Verhältnisse im Bereich Personal und Ausstattung bei zeitgleich stetig steigenden Arbeitsanforderungen machen dies zwingend erforderlich. Dies gilt insbesondere, da die Attraktivität des Berufsfeldes in den letzten Jahren gelitten hat.
„Wir müssen den einzelnen Mitarbeitern signalisieren: Wir kümmern uns, wir nehmen die Probleme vor Ort ernst.“
Auch Umsetzung und Überwachung der einheitlichen Qualitätsstandards fallen umso leichter, je besser die Rückkopplung direkt im Ausschuss erfolgt.
Insbesondere die starke Vernetzung der einzelnen Mitarbeiter untereinander und der damit einhergehende Erfahrungsaustausch bieten für die Ausschussmitglieder die große Chance, schneller pragmatische und flexible Lösungen zu finden.
Durch diesen unmittelbaren Informationsfluss wird der Jugendhilfeausschuss noch besser in die Lage versetzt werden, direkt von den Erfahrungen vor Ort zu profitieren. Auch Fehlentwicklungen können mittels diesen direkten Zugangs erheblich zielgerichteter angegangen werden.
Es geht um das Wohl der Kinder und um die Zufriedenheit der Beschäftigten. Wir fordern alle Fraktionen im Kreistag dazu auf, über die Parteigrenzen hinauszudenken. Die Qualität der Kindertagesstätten beeinflussen den weiteren Lebensweg eines jeden Kindes. Deswegen möchten wir dem Thema die volle Aufmerksamkeit schenken, so Dr. Wildberg.

AfD-Erfolg – Das bisherige Konzept für den Schülerverkehr im Südkreis wird beibehalten.

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Gerd Unterforsthuber_scDr. Heiko Wildberg, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Germersheim und Gerd Unterforsthuber, AfD-Mitglied im Verkehrsausschuss: „Der Plan der Kreisverwaltung wird daher erst einmal, wie es unser Bestreben war, nicht realisiert werden. Erfreulich, dass die AfD hierbei nach außen hin als die treibende Kraft wahrgenommen werden müsste.“

Antrag zum Thema „Geplante Änderungen der Schülerbeförderung im Südkreis“

Sehr geehrter Herr Landrat,
für die nächste Kreistagssitzung stellt die AfD-Fraktion folgenden Antrag:
Die weiteren Planungen der Kreisverwaltung Germersheim zur Umstellung der Schülerbeförderung im Südkreis von Scheibenhardt, Neulauterburg, Berg und Neuburg nach Wörth, die am 6. und 16.10.2014 in Berg bzw. Neuburg von der Kreisverwaltung vorgestellt wurden, sind mit sofortiger Wirkung einzustellen. Das bisherige Konzept für den Schülerverkehr wird beibehalten.

Begründung:

Die auf den Informationsveranstaltungen vorgestellten Pläne eines veränderten Konzeptes des Schülerverkehrs nach Wörth verringern die Sicherheit des Schulweges erheblich und stehen selbst mit (nicht einmal näher belegten) Einsparungen von 20.000 EUR pro Jahr im Vergleich zu den Nachteilen für Schüler und Eltern in keinem angemessenen Verhältnis.

Die AfD-Kreistagsfraktion befürwortet zwar die Verbesserung des Zugverkehrs Lauterburg-Neustadt, denn eine umsteigefreie Verbindung aus dem südlichen Landkreis Germersheim in Richtung Neustadt erhöht die Attraktivität des ÖPNV und sollte wenn möglich weiter ausgebaut werden. Für die Schüler und Eltern aus den o. g. Gemeinden überwiegen jedoch im Rahmen des Schülerverkehrs erhebliche Nachteile wie folgende Beispiele zeigen:
Die Schüler sind nicht vor Übergriffen im Zug geschützt, da sich der Kundenbetreuer nur in einem Zugteil befinden kann. Im Bus ist der Busfahrer jederzeit präsent.
Bei Zugausfällen durch Streik, Betriebsstörungen usw. müssen die Kinder wieder mit dem Bus in ihre Heimatgemeinden zurückfahren. Eine längere Wartezeit am Haltepunkt ist in diesem Fall notwendig.
Die Gehzeit vom Haltepunkt Wörth Mozartstraße zu den Schulen (700-800m) ist zu lang, um rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen. Insbesondere bei Klassenarbeiten in der 1. Stunde werden die Schüler auf Grund des Zeitdrucks bis zum Erreichen der Schule benachteiligt.
Die Zeit für den Weg zur Schule wird sich im Vergleich zu heute verlängern.
Verspätungen am Bahnhof Wörth sind keine Seltenheit und damit auch eine verspätete Ankunft am Haltepunkt Wörth Mozartstraße, zumal die Regionalbahn aus Karlsruhe in Wörth Bahnhof abgewartet werden muss.
Eine weitere Verschiebung des Schulbeginns auf 8:15 Uhr, wie von der Kreisverwaltung angedacht, kann später zu Problemen bei der Heimfahrt von Schülern z. B. in Richtung Kandel führen. 
Der Komfort sinkt wegen des Umsteigens und der längeren Gehwege. Zur Zeit hält der Bus direkt an der Schule.
Der Sportunterricht in der 1. Stunde in der Bienwaldhalle kann mit dem geplanten Konzept nicht erreicht werden.
Der Haltepunkt Wörth Mozartstraße verfügt nur über einen Treppenaufgang. Dies führt zu zusätzlichen Verzögerungen, wenn 180-190 Personen den engen Haltepunkt verlassen wollen.
Die Sicherheit an den z. T. schmalen Bahnsteigen ist nicht hinreichend. Unbeabsichtigt kann ein Kind auch schnell auf die Gleise geraten. Eine Ansammlung von Jugendlichen auf engem Raum, wie z.B. einem engen Bahnsteig, von mehr als 60 Kindern kann zu einer kritischen Eigendynamik führen.
Das jetzige Konzept der Schülerbeförderung ermöglicht den Eltern, die per Gesetz geforderte Verantwortung bestmöglich zu gewährleisten. Das neue Konzept verschlechtert diesbezüglich die Position der Eltern.
Warum sollen die Hagenbacher Schüler weiterhin mit dem Schulbus befördert werden, nicht aber die Schüler aus Scheibenhardt, Neulauterburg, Berg und Neuburg? Diese Ungleichbehandlung ist nicht nachvollziehbar.
Eine zunehmende Anzahl von Eltern wird künftig die Kinder morgens mit dem Auto zum Bahnhof bringen, was zu einem vermeidbar erhöhten Verkehrsaufkommen mit entsprechendem Gefährdungspotential führt.
Es gibt keine detaillierte Berechnung der Einsparung in Höhe von 20.000 EUR pro Jahr. Wurden z. B. der Kundenbetreuer und der Planungsaufwand in der Kalkulation schon berücksichtigt?  
 
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Heiko Wildberg
Vorsitzender AfD-Kreistagsfraktion