Gau an der Schiersteiner Brücke: Auch in der Südpfalz denkbar? Angeordnete nehmen Stellung

Pfalz Express
12. Februar 2015 | Von Redaktion | Kategorie: Politik regional, Regional, Rheinland-Pfalz

Mainz/Südpfalz – Große Aufregung um die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden: Dort hatten Schäden an einem Brückenpfeiler und eine Absackung der Fahrbahn um 30 Zentimeteram 10. Februar eine Vollsperrung notwendig gemacht.

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In Mainz kam es zum Verkehrsinfarkt. Statiker und Ingenieure bemühen sich derzeit, den Pfeiler abzustützen und die Schäden zu reparieren. Wann die Brücke für den Verkehr wieder geöffnet werden kann, ist unklar.

Uwe Zimmermann, AfD: „Schiersteiner Brücke – Desaster für die Altparteien“

Der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Alternative für Deutschland, (AfD), Prof. Uwe Zimmermann, hat auf die Mitverantwortung der Mainzer Landesregierung für das Desaster mit der Schiersteiner Brücke verwiesen. Die Brücke sei „bezeichnenderweise“ auf der Mainzer Seite abgesackt und verkehrsuntüchtig – was man als Menetekel für den Zustand des Landesregierung sehen könne.

Zimmermann wörtlich: „Die Finanzierung einer Autobahnbrücke ist Sache des Bundes. Daher sollte sich die Frontfrau der rheinland-pfälzischen CDU, Frau Klöckner, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da im Bund die CDU in der Regierungsverantwortung und damit in der Verantwortung für die Autobahnsanierung steht. Allerdings darf man die Landesregierung auch nicht aus der Haftung entlassen, da der Landesbetrieb Mobilität offensichtlich nicht rechtzeitig die wahren Schäden erkannt hat.“

Es gebe abseits der Autobahnen viele baufällige Brücken und Straßen im Land, die der Sanierung bedürfen. Spare man an dieser Stelle, würden die Kosten bei einer späteren Sanierung viel höher als bei einer rechtzeitigen Investition, so Zimmermann.

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