AfD fordert offene Debatte um die DITIB-Moschee

AfD fordert offene Debatte um die DITIB-Moschee – Parteien müssen sich erklären

„Die Parteien ducken sich bei dem Thema weg, man verweist auf das Baurecht mit dem Ziel, sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen. Dies ist unzulässig – die Bürger haben einen Anspruch darauf, ernstgenommen zu werden und erwarten eine Politik, die nicht ausweicht, sondern klar Stellung bezieht“, so der Landtagsabgeordnete Matthias Joa.

„Wir stehen ein für Religionsfreiheit – doch Deutschland ist ein christlich geprägtes Land. Vor diesem Hintergrund müssen wir über das Projekt offen und vorurteilsfrei sprechen. Hier ergeben sich mehrere Fragen, sowohl an den Bauherrn, als auch an die politischen Parteien:

  1. Ist der Bauherr bereit, auf die Errichtung von Minaretten zu verzichten? Minarette sind aus unserer Sicht nicht nötig, um die Religion selbst auszuüben – sondern prägen die umgebende Landschaft und das Stadtbild.
  2. Ist ein Muezzin Ruf geplant? Falls nein, wird dies dauerhaft so bleiben?
  3. Wird in der Moschee in deutscher Sprache gepredigt?
  4. Gibt es Unterstützungsleistungen aus dem Ausland, die den Bau der Moschee finanzieren? Wenn nein, wie erfolgt die Finanzierung?
  5. Entsendet die DITIB aktuell Prediger aus der Türkei?
  6. Wir fordern die Kommunalpolitik, wir fordern alle Parteien hiermit zu einer Stellungnahme zum Projekt auf.

 

„Insbesondere Bürgermeister Schaile und Landrat Dr. Brechtel (CDU) müssen sich erklären, hatten diese doch öffentlich ihre „volle Unterstützung“ beim Bau der Moschee zugesagt (Quelle: Stadtanzeiger). Unterstützen die Herren das Projekt uneingeschränkt, ohne Auflagen?

Aus Sicht der AfD ist es unverständlich, wie sich zwei Politiker
der „Christlich Demokratischen Union Deutschlands“ dermaßen unkritisch einem
Ableger des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) anbiedern, eine
Willkommensrede halten und gar „volle Unterstützung“ für die Umsetzung der
Baupläne zusagen, obwohl der Neubau selbst bei der Grünen-Fraktion im Stadtrat
Germersheim erweiterten Gesprächsbedarf auslöst.“

Alternative für Deutschland – Kreisverband Germersheim

Matthias Joa, Kreisvorsitzender

 

Quellen:

Germersheimer Stadtanzeiger, Jahrgang 57 (119), Nummer 27/2016 vom Freitag, 8.
Juli 2016
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-Islamische_Union_der_Anstalt_f%C3%BCr_Religion

Und hier noch ein paar Goodies aus Wikipedia:

„Moscheebauten
Die Turkologin Ursula Spuler-Stegemann warnte, es sei sonderbar, dass die DİTİB
so viele Moscheen hierzulande „nach Kriegsherrn wie dem Konstantinopel-Eroberer
Mehmed II. benenne“.[25]
Der damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Wolfgang
Huber und die Soziologin und Islamkritikerin Necla Kelek warfen dem Verband im
Jahr 2007 anlässlich von Moscheebauten in Deutschland vor, mit zweierlei Maß zu
messen. In Deutschland fordere man Religionsfreiheit für Muslime und baue
Moscheen, in der Türkei hingegen verweigere dieselbe Behörde türkischen Christen
und türkischen Aleviten den Bau ihrer Sakralgebäude und volle
Religionsfreiheit.[25]“
Der verstorbene Schriftsteller und Journalist Ralph Giordano vertrat die
Ansicht, die DİTİB sei ein ungeeigneter Bauträger für Moscheen in Deutschland,
insofern es ihr eher um die Bewahrung des Türkentums als um Eingliederung
türkischer Migranten in die deutsche Gesellschaft gehe. Die DİTİB ersetze zudem
Religion durch Ultrapatriotismus.