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Siarsky / Joa (AfD): Verkehrschaos bei Rheinbrückensanierung vermeiden – Fähren und Busse nutzen

Die Sanierung der Rheinbrücke Wörth/Karlsruhe und die damit verbundenen Behinderungen für unsere Region rechts- und linksrheinisch rücken in großen Schritten näher. Pendler in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg werden massiv betroffen sein.

Die von dem Zweckverband Schienenpersonenverkehr RP Süd (ZSPNV) vorgeschlagenen Maßnahmen zum ÖPNV sind sinnvoll, aber bei weitem nicht ausreichend und werden den drohenden Kollaps alleine nicht verhindern.

Der AfD-Experte im Kreisausschuss für Wirtschaft und Verkehr, Gerd Unterforsthuber, schlägt zusätzlich ergänzende Maßnahmen vor, die helfen – vorübergehend oder bei Resonanz auch dauerhaft -, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken:

Rheinquerungen mit Linienbussen in den Stoßzeiten über die Rheinfähre Leimersheim, die den Norden von Karlsruhe bedienen. Mögliche Routen, die zu prüfen sind:

  1. Bahnhof Rheinzabern – Mitfahrerparkplatz B9 Neupotz – Leimersheim – Fähre – Leopoldshafen – Siemens Karlsruhe.
  2. Bahnhof Rülzheim – Kuhardt – Leimersheim – Fähre – Leopoldshafen – Klinikum Karlsruhe.
  3. Bahnhof Bellheim – Hördt – Kuhardt – Leimersheim – Fähre – Leopoldshafen – KIT Karlsruhe.

Ziel muss es ein, den Norden von Karlsruhe besser und schneller zu erschließen. Eine Anbindung an die S-Bahn auf Badischer Seite sollte bei den Haltepunkten berücksichtigt werden. Auch eine Verbindung mit der Buslinie 195 (RVS) ist anzustreben. Haltepunkte könnten an öffentlichen Plätzen und an Mitfahrerparkplätzen entstehen. Hierzu sollte mit dem Betreiber der Fähre umgehend Kontakt aufgenommen werden. Weitere Verträge wären dann mit den einzelnen Verkehrsunternehmen abzuschließen.

Als zusätzliche Variante kann auch eine Rheinquerung mit der Fähre Neuburg inklusive Busanbindung beidseitig des Rheins in Betracht kommen.

Wie bereits im Kreisausschuss von der AfD vorgeschlagen, sollten die zusätzlichen Angebote öffentlich über die Amtsblätter, Wochenblätter, sonstige lokale Printmedien und Onlineplattformen sowie Regionalsender auch außerhalb des LK Germersheim bis im Umkreis von 70 – 80 km kommuniziert werden. Die Grenzregionen müssen mit einbezogen werden.

Franz Siarsky, Vorsitzender der Kreistagsfraktion
Gerd Unterforsthuber, Mitglied im Kreisausschuss für Wirtschaft und Verkehr
Matthias Joa, MdL

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