Einrichtung eines Kreisverkehrs im Bereich Wilhelmsruhe, Jockgrim

Im Jahr 2013 wurde im Bereich Wilhelmsruhe bei Jockgrim provisorisch eine abknickende Vorfahrt von der L540 zur K10 (Ortsrandstraße Jockgrim) eingerichtet. Diese Verkehrsführung entwickelt sich bedauerlicherweise Jahr für Jahr mehr zum Unfallschwerpunkt.

Waren bis Ende 2016 schon 24 Unfälle, zum Teil mit Personenschaden, zu beklagen, so kamen 2017 nochmals neun Unfälle dazu. Die Zahlen für 2018 wurden von der Polizei noch nicht veröffentlicht.

Nach Auffassung der AfD und ihres Sprechers Franz Siarsky ließen sich eine höhere Verkehrssicherheit durch die Einrichtung eines Kreisverkehrs an dieser Stelle erreichen. Zusätzlich könnte auch die Sicherheit auf dem Radweg Wörth – Jockgrim – Umgehungsstraße K10 verbessert und der angrenzende Parkplatz besser angebunden werden.

Aufgeschreckt durch die Unfallhäufigkeit bis 2016 wurde dieser Antrag durch die AfD schon im Mai 2017 im Kreistag eingebracht. Ein Zurückweisen in den zuständigen Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sollte eine Lösung herbeiführen. Dieser konnte bedauerlicherweise dieses Thema bis heute nicht behandeln, da seit fast einem Jahr keine Sitzung mehr stattfand.

Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf. Ein weiteres Festhalten an dieser unpraktikablen und offensichtlich gefährlichen Verkehrsführung kann nicht hingenommen werden und gefährdet Menschenleben.

Die Einrichtung eines Kreisverkehrs an der Wilhelmsruhe ist daher im Sinne der Verkehrssicherheit im Zuge der anstehenden Sanierung der L540 zwischen Wörth und Jockgrim dringend geboten.

Franz Siarsky
Fraktionsvorsitzender AfD
Kreis Germersheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kostenloses E-Mail-Abo

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter:

Warten Sie!

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter:
Nach oben