© geralt / Pixabay.com

Technologischer Wandel im Kreis Germersheim: Brandenburg (FDP) verschweigt fatale Konsequenz für die Bürger

Im Rahmen einer Abendveranstaltung mit nachfolgender Berichterstattung greift der Bundestagsabgeordnete Mario Brandenburg, FDP, die AfD-Forderung zur weiteren Entwicklung des Kreises Germersheim zum High-Tech-Standort auf. Er erweitert diese um mehrere Forderungen und wagt eine Prognose: Der technologische Wandel biete mehr Chancen als Risiken.

Hierzu Matthias Joa, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion und AfD-Kreisvorsitzender:

„Der technologische Wandel wird eine immer stärkere Qualifizierung erfordern. Jobs werden wegfallen, andere Stellen neu entstehen. Auch im Kreis Germersheim wird es Gewinner und Verlierer geben. Insbesondere die Jobs in der Produktion sind mittelfristig gefährdet. Die Frage der Chancen und Risiken kann deswegen nicht nur aus volkswirtschaftlicher Gesamtsicht betrachtet werden. Wir müssen uns die Auswirkungen auf die Menschen ansehen. Das Thema ist sehr wichtig, und wir sollten uns auch im Kreis intensiv damit beschäftigen.

Deutschland und Europa haben in wichtigen Bereichen, wie etwa bei der künstlichen Intelligenz oder im Vergleich mit den amerikanischen oder chinesischen Internet- und Netzwerkgiganten den Anschluss in Teilbereichen schon verloren. Eins sollte uns klar sein: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und weitere Automatisierung werden erhebliche Auswirkungen mit sich bringen. Wir stehen erst am Anfang eines tiefgreifenden Wandels.

Der Wandel wird auch teilweise künstlich erzwungen – etwa mit gegen die eigene Volkswirtschaft gerichteten Maßnahmen. Beispiele sind die abstrus niedrigen EU-Abgasvorgaben und die politisch gestützte Verteufelung des Verbrennungsmotors. Dies macht die Auswirkungen in diesen Branchen noch massiver. Alleine diese Maßnahmen werden die Wertschöpfungstiefe verringern und so über kurz oder lang auch Auswirkungen auf die Jobs in der Südpfalz haben. Auch BASF investiert aktuell in einen großen neuen Verbundstandort in China. Wir werden verstärkt unter Wettbewerbs- und Kostendruck geraten. Südostasien ist ehrgeizig, man will dort ganz an die Spitze. Wohin wollen wir, haben wir in 10 oder 15 Jahren noch etwas im Konzert der Weltwirtschaft beizutragen?

In der Automobilindustrie sind ganze Wertschöpfungsketten bedroht. Hier sollte auch die FDP viel deutlicher ihre Stimme erheben, insbesondere in der Landespolitik, wo rot-grüne Phantasten die verzweifelten FDP-Abgeordneten am Nasenring durch die Manege führen. Die fast im Wochenrhythmus kommunizierten Stellenabbauprogramme von zum Teil namhaften Unternehmen sollten jeden einigermaßen ökonomisch bewanderten Bürger aufschrecken lassen. Der hierdurch einhergehende Verlust von Steuern und Sozialabgaben wird unser Gemeinwesen zunehmend belasten.

Klar ist: Deutschland hat im internationalen Vergleich keine nennenswerten Rohstoffe. Wir haben (hatten?) nur die Köpfe, die Qualifikation, Ehrgeiz und das Leistungsstreben. Und hier sieht es nicht gut aus im Bildungssystem. Herr Brandenburg kann sicherlich auch beurteilen, wie sich der Import von vornehmlich nicht- und geringqualifizierten Migranten auf unser Bildungssystem auswirkt und welche Rolle die Demographie mittelfristig spielt.

Migrationspolitik ist Wirtschaftspolitik – und Deutschland sollte sich auf die besten Köpfe der Welt konzentrieren – und nicht Sozialmigranten anlocken, die aller Wahrscheinlichkeit in der Mehrheit nicht wertschöpfend agieren werden und deren Sozialkosten uns im Falle einer Rezession doppelt in den Abgrund ziehen. Selbst erfolgreiche Einwanderungsländer achten auf Einwanderung, die ihre Volkswirtschaft stärkt. Unsere derzeit im Vergleich zu anderen Ländern rekordverdächtigen Steuern und Abgaben schrecken aber gerade die hochqualifizierten Migranten von Deutschland eher ab.

Der Kreis Germersheim muss verstärkte Anstrengungen in vielen Bereichen treffen. Denn wir müssen auch an die Menschen denken, die keine Roboter programmieren können oder studiert haben. Und hier stehen wir im Landkreis vor enormen Herausforderungen. Wir haben nur noch wenig Zeit und müssen deshalb parteiübergreifend tragfähige Lösung entwickeln.“

Matthias Joa, MdL
Kreisvorsitzender
Migrations- & wirtschaftspolitischer Sprecher AfD-Landtagsfraktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to top

Kostenloses E-Mail-Abo

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter:

Warten Sie!

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter: