© Gesperrte Zufahrt Hafenstrasse Wörth am Rhein. Quelle: Gerd Unterforsthuber, zur freien Nutzung

Sperrung der Wörther Hafenstraße ist Enteignung der Bürger

Radfahrer und Anlieger sind Leidtragende einer verfehlten Politik

Am Freitag, dem 19. Juli 2019 wurde die Durchfahrt der Hafenstraße im Bereich des Landeshafens Wörth/Rhein gesperrt. Verantwortlich zeichnet der „Betrieb Landeseigene Anlagen an Wasserstraßen“, der dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstellt ist. Dieser Betrieb hat das Wörther Hafengelände an die Firma Contargo verpachtet. Der große europäische Container-Logistik-Netzwerker veranlasste die Sperrung der wichtigen regionalen Verkehrsverbindung.

„Alle Hoffnungen auf eine gütliche Einigung zwischen dem Land, Contargo und der Stadt Wörth sind dahin. Die Sperrung des Jahrzehnte alten Verkehrsweges im Wörther Hafengebiet kommt einer Enteignung gleich. Das Gelände ist Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz und gehört somit im übertragenen Sinne auch den Bürgerinnen und Bürgern“,

so der AfD-Landtagsabgeordnete Matthias Joa. Gerd Unterforsthuber:

„Mit der Schließung wird neben den Belangen der Anlieger ein wichtiger Teil im Radwegenetz des Kreises Germersheim unterbrochen. Radfahrer aus Jockgrim mit dem Ziel Rheinbrücke Maxau und umgekehrt sind nun gezwungen, die unattraktivere und gefährlichere Strecke durch Alt-Wörth und Maximiliansau zu fahren“,

so der verkehrspolitische Sprecher der Germersheimer AfD-Kreistagsfraktion.

„Auf Grund der vielen Kreisverkehre, Kreuzungen, parkenden Autos und dem Gewähren der Vorfahrt für Autos wird die Nutzung des Fahrrades auf dieser Strecke unattraktiv. Die Sicherheit der Radfahrer wird verschlechtert. Ein Anstieg der Unfallzahlen bei Radfahrern ist zu befürchten.

Die von der Politik propagierten Maßnahmen zu mehr Umweltschutz und körperlicher Betätigung der Bevölkerung werden durch die Schließung der Hafenstraße konterkariert. Gerade die Vielzahl an Rad fahrenden Berufspendlern in Richtung Karlsruhe und umgekehrt tragen ihren wertvollen Beitrag zur Entlastung der Rheinbrücke im Berufsverkehr bei“,

so Unterforsthuber. Joa weiter:

„Die AfD wird sich im Kreis und auf Landesebene dafür einsetzen, die Sperrung der Hafenstraße aufzuheben.“

Matthias Joa MdL, ist Mitglied der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Germersheim.

Gerd Unterforsthuber ist verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kreistag Germersheim.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to top

Kostenloses E-Mail-Abo

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter:

Warten Sie!

Bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie über unseren E-Mail-Newsletter: