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Kreis-SPD attackiert CDU und AfD, überschreitet jegliche Grenzen – und lässt Artikel dann wieder verschwinden

SPD-Kreisvorsitzender Felix Werling, seine Stellvertreterin Dr. Katrin Rehak-Nitsche, ihres Zeichens Nachrückerin im Landtag, und deren Mann, der umstrittene „Antifa“-Bürgermeister von Wörth, Dr. Dennis Nitsche, teilten letzte Woche kräftig gegen die CDU im Kreis Germersheim aus.

Screenshot Pfalz-Express vom 06.02.2020

Die unerwartete Wahl des FDP-Ministerpräsidentenkandidaten Thomas Kemmerich und die Abwahl des Linken Bodo Ramelow samt seiner SPD- und Grünen-Minister versetzte die südpfälzischen Genossen in regelrechten Zorn (siehe Screenshot), welcher in einer deftigen Pressemitteilung gipfelte. Diese wurde jedoch, wohl auf eigenes Betreiben der Kreis-SPD, vom Pfalz-Express mittlerweile wieder aus dem Netz genommen. Entsprechende Posts auf ihren Facebook-Seiten und im Internet ließ die SPD in einer Löschaktion entfernen. Noch am Tag der Wahl in Thüringen war den Genossen allerdings kein Vergleich zu plump und keine Anschuldigung zu billig, um Aufmerksamkeit zu erhaschen.

O-Ton-SPD:

„Dass nicht einmal ein Jahr nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) durch Rechtsextremisten die Thüringer CDU gemeinsame Sache mit der rechtsextremistischen AfD unter Führung des Faschisten Höcke macht und eine FDP-Marionette zum Ministerpräsidenten wählt, ist für die SPD im Kreis Germersheim unerträglich“.

Dazu Matthias Joa, Mitglied des Landtages und Kreisvorsitzender der AfD im Landkreis Germersheim:

„Die CDU wird von den beiden Kreisfunktionären mit der Zentrumspartei gleichgesetzt, die erneut (!) einer extremistischen, demokratiefeindlichen Partei die Steigbügel halte. Für die SPD ist also die CDU das „Zentrum“, mit deren Hilfe sich die Alternative für Deutschland als „NSDAP“ an die Macht putscht. Ist es das, was die Kreis-SPD mit diesen Aussagen der Öffentlichkeit weismachen möchte?“

Die SPD hat sich mit diesen Vergleichen eine mehrfache Entgleisung geleistet: Sie relativiert in eklatanter Weise die Schrecken des 3. Reiches, indem sie zwei demokratische Parteien in einen völlig abwegigen und beleidigenden Kontext setzt.

Joa weiter:

„Die SPD verharmlost damit nicht nur die Nazidiktatur, sondern betreibt regelrecht Volksverhetzung und übelste Verunglimpfung der politischen Konkurrenz.“

Hier ist einer in die politische Bedeutungslosigkeit abgleitenden ehemaligen Volkspartei offenbar der „antifaschistische Kampf“ zu Kopf gestiegen und jede Hemmung gefallen. In maßloser Selbstüberschätzung drohte die SPD der CDU, indem sie forderte – O-Ton:

„Wir erwarten, dass die CDU in dieser Frage endlich klare Kante zeigt und nicht Machtgeilheit zum leitenden Handlungsprinzip auserwählt“.

Wer sich solche kruden Vergleiche leistet und in die Welt setzt, der verabschiedet sich langfristig aus dem Kreis der Demokraten und zeigt, daß er zu einem sachlichen politischen Austausch unfähig ist.

„Wir erwarten hier eine Klarstellung und Entschuldigung seitens der Kreis-SPD gegenüber unseren Mitgliedern und Wählern“,

so Joa abschließend.

2 Kommentare

  1. Walter Vögeli
    13. Februar 2020

    In meiner Naehe wohnt ein Hussein Alhassan, er ist Mitglied der Linken. Mir liegt ein Flugblatt vor, in diesem nur gegen die AfD gewettert wird. Den Inhalt sollten Sie kennen.

    Antworten
  2. Günther Lenske
    13. Februar 2020

    Herrn Höcke als Faschist zu bezeichnen ist laut Gericht durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
    Das bedeutet aber NICHT, dass er auch einer ist !
    Wer diesen Unterschied geistig nicht erfassen kann, ist eine Fehlbesetzung auf verantwortungsvollen politischen Posten.

    Antworten

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