© hrohmann / moerschy / Pixabay.com / AfD Germersheim

Schutz der heimischen Wirtschaft vor Corona-Folgen: Liquidität stärken, kurzfristig fällige Steuervorauszahlungen einmalig aussetzen

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt auch die Unternehmen im Kreis Germersheim vor große Probleme. Wegbrechende Nachfrage und fehlende Liquidität treffen insbesondere unsere Mittelständler, die Gastronomie und kleinere Betriebe, doch auch Großunternehmen wie Daimler werden beeinträchtigt.

Hierzu erklärt Matthias Joa, AfD-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter:

„Wir müssen unsere heimische Wirtschaft im Kreis Germersheim und darüber hinaus vor den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie schützen. Unternehmen berichten bereits über eine sich rapide verschlechternde Lage. Die Liquidität wird stark beansprucht in den nächsten Monaten, während sich die Ertragslage perspektivisch branchenübergreifend verschlechtert. Unternehmer und Selbständige brauchen daher umgehend Hilfe und ein klares Signal.

Am Einfachsten wäre dies mit einem Verzicht auf die nun fälligen Steuervorauszahlungen zu erreichen. Ich fordere die Parteien im Kreis auf, diesen Vorschlag zu unterstützen und in die jeweiligen Fraktionen im Parlament zu tragen. Partei-Scheuklappen dürfen einer pragmatischen Lösung nicht im Wege stehen. Vor uns liegen fiskalisch und wirtschaftlich herausfordernde Zeiten, daher müssen wir nun auch außergewöhnliche Maßnahmen in Betracht ziehen.“

Joa empfiehlt:

„Nahezu alle Unternehmen werden von der kommenden Konjunkturkrise betroffen sein. Sie brauchen nun unbürokratisch Sicherheit. Die Landesfinanzämter sollten auf die kurzfristig fällig werdenden Steuervorauszahlungen der Betriebe und Gewerbetreibenden komplett verzichten, diese technisch bis zum Jahresende stunden und hierfür keine Zinsen verlangen. Bei der Steuererklärung 2020 kann dann final abgerechnet werden. Ein Verzicht auf Steuern findet dabei nicht statt. Der Staat selbst hat keine Liquiditätsprobleme und kann problemlos auf die laufende Einziehung verzichten. Die Unternehmen jedoch gewinnen unmittelbar einen Liquiditätsvorteil. Unbürokratisch, schnell, ohne Antrag und Formulare.“

„Diese Forderung hat die AfD auf Landesebene bereits erhoben. Es muss unser aller Ziel sein, dass insbesondere Fixkosten durch die Unternehmen weiterhin bezahlt werden können. Hierfür braucht es umfassende Liquidität, insbesondere für Gastronomie und den gesamten Mittelstand. Unabhängig von Mehr- oder Minderbetroffenheit des jeweiligen Unternehmens kann unsere Wirtschaft eine faktische Liquiditätsspritze nun gut gebrauchen“,

so Joa abschließend.

Matthias Joa, MdL
Vorsitzender AfD Kreisverband Germersheim

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