© Matthias Joa

Muezzin-Ruf in Germersheim: Wohngebiet am Mittwoch minutenlang beschallt

Germersheims CDU-Bürgermeister Marcus Schaile hat den Organisationen Milli Görus und DITIB erlaubt, per Lautsprecher Teile Germersheims lautstark mit dem Ruf des Muezzins zu beschallen. Dies solle dem „Zusammenhalt in Zeiten von Corona“ dienen. Auf den Seiten des Verfassungsschutzes wird Milli Görus als dem Islamismus nahestehende Organisation definiert, welche allgemein „weltliche“ Ordnungen ablehnt. Es bestehen antisemitische Tendenzen, Integrationsfeindlichkeit herrscht vor, nur die „göttliche Ordnung Allahs“ wird anerkannt. Die DITIB wird ebenso wie Milli Görus aus der Türkei gesteuert, vertritt die Werte des politischen Islams und wirkt desintegrativ. Ein Beispiel ist auch das kompromisslose Verhalten der DITIB-Gemeinde beim Germersheimer Moscheebauprojekt.

Hierzu erklärt Matthias Joa, AfD-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter:

„Die Stimmung vor Ort war einschüchternd. Eine Anwohnerin, die sich bei der Moschee über die Ruhestörung zur Mittagszeit beschwerte, wurde mehrfach von einem Moslem mit „gehen Sie weg“-Rufen angegangen. Rücksichtnahme auf die Anwohner – Fehlanzeige. Gerade während der Corona-Krise gilt es, für Demokratie und Rechtstaat einzustehen. Bürgermeister Schaile ist mit seiner Entscheidung den Weg des (vermeintlich) geringsten Widerstands gegangen. Die Beschallungs-Erlaubnis ist falsch und unverantwortlich, denn gerade DITIB wird so für vergangene Desintegration und mangelnde Kompromissbereitschaft auch noch belohnt.“

Joa betont:

„Herr Schaile sollte zudem im Internet auf den Seiten des Verfassungsschutzes recherchieren, insbesondere über Milli Görus. Schon der Wikipedia-Eintrag ist aussagekräftig genug. Die Organisation lebt gerade nicht die Werte des Grundgesetzes, erkennt eine staatliche Ordnung nicht an, und würde den Rechtsstaat sofort beseitigen sowie die Scharia einführen, hätte man denn die Möglichkeit. Ebenso bestehen antisemitische Tendenzen, von der Nichttrennung von Staat und Religion ganz zu schweigen.“

„Ich fordere Herrn Schaile auf, diese untragbare Entscheidung unverzüglich zurückzunehmen. Demokratie und Rechtsstaat werden nicht nur in Sonntagsreden verteidigt, sondern gerade dann, wenn es darauf ankommt. Auch die Argumentation, der islamische Gebetsruf sei mit der Tradition des Glockenläutens vergleichbar, geht fehl. Herr Schaile sollte sich einmal übersetzen lassen, welche Aussagen und islamischen Botschaften hier genau in Germersheim ertönen. Gegnern unseres Rechtsstaats den roten Teppich auszurollen und per Federstreich eine solche Aktion zu genehmigen, darf von keinem Demokraten akzeptiert werden“,

so Matthias Joa abschließend.

1 Kommentar

  1. Günther Lenske
    9. April 2020

    Die Wähler der Altparteien bekommen jetzt das, was sie gewählt haben präsentiert. Die Erosion unserer grundgesetzlichen, freiheitlichen Demokratie schreitet mit zunehmender Islamisierung weiter voran.

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