© Collage / AfD Germersheim

SPD, DITIB und Milli Görüs – ziemlich beste Freunde

Unter dem Deckmäntelchen “religiöser Toleranz” und “Vielfalt” findet zwischen den Sozialdemokraten im Landkreis Germersheim und konservativen islamischen Organisationen seit Jahren ein reger Austausch statt:

Sei es bei der intensiven Verteidigung einer geplanten DITIB-Großmoschee in Germersheim, Pro-Islam-Lobbyismus durch türkischstämmige Mitglieder von Beiräten für “Migration und Integration” oder der eigens geschaffenen “AG Migration und Vielfalt SPD Südpfalz”, deren Vorstand dann leider doch nicht so ganz “konfessionell vielfältig” besetzt ist.

Da sind natürlich auch Muezzinrufe so umstrittener strenggläubiger Gemeinschaften wie Milli Görüs für die ehemalige Volkspartei ein Zeichen von “Vielfalt” und “Buntheit”, das es öffentlich zu verteidigen gilt.

Netzwerker und Gemeindemitglieder von DITIB & Co werden mit SPD-Ticket in politische Gremien und Räte entsandt und regelmäßig gibt es tatkräftige Unterstützung für türkisch-muslimische Forderungen durch lokale SPD-Kommunalpolitiker, (Ex-)Landrätinnen – bis hin zu Mitgliedern des Bundestages.

Als besonderes Exemplar sei hier ein umtriebiger SPD-Fraktionssprecher (und AfD-“Experte”) genannt, der seit Jahren “fachkundig” vom (moscheefreien) Dorf aus die Geschehnisse in der Kreisstadt Germersheim analysiert, sich wie seine restlichen Genossinnen und Genossen aber nicht so recht an die Thematisierung von muslimischem Antisemistismus, neo-osmanischen Großmachtsfantasien, Schariagläubigkeit, mangelnden Frauenrechten oder die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern herantraut. Regelmäßig erfreut er – wie so oft als “Privatperson” getarnt – auf “Ralf Stegner”-Niveau mit seinen Kolumnen die Leserschaft von Rheinpfalz und Pfalz-Express.

Viel Vergnügen.

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