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Keine Antwort ist auch eine Antwort – Landrat Brechtel schweigt, statt Bürger, Kommunen und Einrichtungen bei der Beschaffung wirksamer FFP-2 Schutzmasken zu unterstützen

Noch immer besteht bei zahlreichen Kommunen und Einrichtungen ein Mangel an Schutzmasken. Gerade für ältere Menschen und Risikopersonen ist ein Schal oder die selbst per Werbekampagne propagierte „Alltagsmaske“ eine Scheinsicherheit. In der Vorwoche wurde Dr. Brechtel ein Angebot vermittelt, u.a. FFP2-Masken für 2,45 EUR pro Stück in jeder benötigten Anzahl liefern zu können. Statt jedoch den Bedarf zu eruieren, werden teure Werbekampagnen ohne faktischen Nutzen aufgesetzt. Der Anbieter kann ebenso OP-Masken und andere benötigte Produkte kurzfristig beschaffen. Bis zum heutigen Tage liegt keinerlei Reaktion des Landrats vor.

Hierzu erklärt Matthias Joa, AfD-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter:

„Älteren Menschen und Risikopersonen wird gerade durch die A.H.A-Eigenwerbeaktion der Landkreise Germersheim, SÜD und der Stadt Landau eine Scheinsicherheit suggeriert. Es ist enttäuschend, dass Landrat Dr. Brechtel es nicht einmal für nötig hält, auf das großvolumige Angebot zu reagieren. Dies liegt wohl auch daran, dass das Angebot von der AfD vermittelt worden ist.“

Matthias Joa ergänzt:

„Ich erhielt in der Vorwoche noch immer Informationen, dass es in mehreren Einrichtungen an wirksamen Masken mangelt. Auch verängstigte Bürger berichten von Wucherangeboten, bei denen zwei oder drei FFP2-Masken für 15 oder 25 EUR angeboten werden. Statt Geld für teure Werbekampagnen auszugeben, hätte die Kreisverwaltung besser ein paar tausend wirksame Schutzmasken beschafft, um diese zum Selbstkostenpreis an Einrichtungen oder kaufwillige Bürger abzugeben“

Die vordergründige Corona-Besorgnis des Landrats passt zu diesem Verhalten nicht wirklich. Es stellt sich ferner die Frage, zu welchem Preis der Kreis entsprechende Ausrüstung eingekauft hat und ob ein Vergleichsangebot eingeholt worden ist.

„Die allgemeine Maskenpflicht in Supermärkten halte ich angesichts der abnehmenden Infektionszahlen für übersteigert und nicht mehr verhältnismäßig. Diese sollte in den nächsten Wochen abgeschafft werden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass insbesondere ältere Menschen und Risikopersonen sich selbst auf freiwilliger Basis schützen möchten. Und hier haben der Kreis und die Kommunen ein Thema!

Zur Daseinsvorsorge für die Bürger gehört auch, diesen entsprechende FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Dann fällt auch das Atmen leichter. Der Nachteil der etwas leichteren aktiven Übertragbarkeit wird durch die geringen Infektionszahlen kompensiert – und die Menschen können sich tatsächlich schützen und zwar auf freiwilliger Basis. Selbst OP-Masken sind zum Teil besser geeignet als selbstgenähte Stoffmasken.

Die Kreisverwaltung und Landrat Dr. Brechtel scheinen sich jedoch eher auf öffentlichkeitswirksame Kampagnen zu beschränken, was nicht im Interesse der Bürger und des Landkreises sein kann. Ich fordere die Verwaltung auf, sich endlich ernsthaft mit entsprechenden Sammelbestellungen – gerne auch in Kooperation mit dem Landkreis SÜW und der Stadt Landau – zu befassen. Dank CDU-Parteibuch der Beteiligten sollte eine Koordination ebenso schnell möglich sein, wie bei der Masken-Imagekampagne“,

so Matthias Joa abschließend.

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