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Ausstieg aus dem Lockdown ist unabdingbar – Friseure und körpernahe Dienstleistungen öffnen, Jugendsport umgehend wieder ermöglichen

Zahlreiche Unternehmen stehen vor dem Aus, die Schwarzarbeit blüht. Viele Bürger im Kreis Germersheim fahren nach Frankreich, um sich die Haare schneiden zu lassen. Währenddessen warnt der Zentralverband des Frisörhandwerks vor Pleiten und Salonschließungen.

Hierzu Matthias Joa, AfD-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter:

„Sowohl das Friseurhandwerk als auch die körpernahen Dienstleistungen wie Fußpflege oder Tattoostudios sollten wieder öffnen dürfen. Eine dauerhafte Schließung ist weder zumutbar, nötig noch verantwortlich. Manche Bürger und auch einige Anbieter werden ansonsten aus Not in die Schwarzarbeit und somit Illegalität ausweichen. Oder die Bürger fahren nach Frankreich zum Friseur, was mittlerweile ausgiebig genutzt wird.“

Auch das Schweigen der politischen Konkurrenz ist auffallend. Man vermeidet konkrete Positionierungen. Joa kritisiert:

„Fakt ist: Wir können diesen Zustand nicht mehr halten, wir brauchen den Einstieg in den Ausstieg. Auch die Lokalpolitik und die jeweiligen Kandidaten der anderen Parteien sollten endlich Position beziehen, anstatt sich wegzuducken.“

Joa weiter:

„Es ist besser, wir lassen die Betriebe unter Schutzkonzepten arbeiten, statt die Menschen in die Illegalität zu drängen. Aktuell sind die Bürger einer Politik ausgeliefert, die sich völlig verrannt hat und beim Schutz der Alten und sonstigen Risikogruppen versagt.

Ich fordere Landrat Dr. Brechtel sowie CDU, SPD und FDP dazu auf, sich für die Wiederöffnung auch im Land einzusetzen. Kindern den Vereinssport zu untersagen oder den Menschen dauerhaft den Friseurbesuch zu verbieten, ist nicht verhältnismäßig. Wir schießen hier über das Ziel hinaus. Besser beim Profi mit Hygienekonzept, als private Dienstleistungen in der Küche ohne jegliche Auflagen.“

„Genauso ist es weder angemessen noch erforderlich, unsere Kinder monatelang vor sportlicher Betätigung zu „schützen“. Es mag sein, dass wir uns Stück für Stück vorantasten müssen, doch dies ist allemal besser, als diesen Zustand auf Dauer zu zementieren. Wichtig ist der Schutz der Risikogruppen, insbesondere in den Altenheimen“,

so Matthias Joa abschließend.

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